Villa Busch – Wohnhaus in Limbach

303,24 m²

1120 m²

Exposé

Kaufpreis: 295.000,00€

Maklerprovision: Provisionsfrei

Beschreibung

Aufteilung:

Das zweigeschossige, unterkellerte Wohnhaus wurde im Jahre 1938 vom Architekten Otto Ackermann aus Walldürn (Vater des Architekten Rolf Ackermann, Mosbach) geplant und in den Jahren 1939/40 gebaut.
Bauherr war der Kaufmann Robert Messer aus Frankfurt, der das Gebäude auch bis Ende der 1950 er Jahre mit seiner Familie bewohnt hat. Robert Messer war Schwager des Limbacher Fabrikanten Richard Bopp (Badenia-Lampenschirmfabrik, Erbauer der „Villa Bopp“).
Herr Bopp hat seinem Schwager für den Bau einen Teil des Grundstücks der „Villa Bopp“ zur Verfügung gestellt.
Das Walmdach-Wohnhaus wurde in etwa zeitgleich mit der „Villa Bopp“ im gleichen Baustil erbaut. Der Baustil mit zwei voll sichtbaren Geschossen und horizontalem Dachrand hob sich gegenüber der in Limbach üblichen Satteldachbebauung ab. Dadurch bekamen diese Gebäude in Limbach auch umgangssprachlich den Zusatz „Villa“.
1959 wurde das Wohnhaus an den Zahnarzt Heinrich Busch, von dessen Namen „Villa Busch“ abgeleitet wurde, gekauft und bis in die Mitte der 1990er Jahre von seiner Familie bewohnt.
Im Jahre 1960 wurde ein eingeschossiger, nicht unterkellerter Flachbau an das Wohnhaus angebaut und im Jahre 1964 wurde eine Einzelgarage errichtet.
In dem Flachbau, der sich architektonisch gut an den Bestand mit seinem südlichen bereits 1939/40 errichteten Flachdachanbau anfügt, richtete Herr Busch seine Zahnarztpraxis ein, die er bis in die 1990er Jahre führte.
Die aktuellen Eigentümer beabsichtigten zunächst, das Gebäude grund-legend zu sanieren und 3 Wohnungen zu schaffen. Dabei sollte das Wohnhaus in 2 Wohnungen unterteilt und die Zahnarztpraxis zu einer Wohnung umgebaut und umgenutzt werden.
Das Gebäude „Villa Busch“ grenzt mit seinem Grundstück direkt an das Seniorenheim Limbach an.

Nutzfläche ca. 108,14 m²
Grundstücksfläche 1.120,00 m²
Wohn- und/oder zum Teil Gewerbefläche gesamt: 303,24 m²

Baukonstruktion Wohnhaus 1938/40:

  • Fundamente und Sockel: Sandstein-Bruchsteinmauerwerk
  • Keller-Bodenplatte: Betonplatte
  • Keller-Außenwände: Sandstein-Bruchsteinmauerwerk
  • Wohnhaus-Außenwände: Ziegelmauerwerk, Stärke 30 cm, verputzt
  • Keller-Innenwände: Ziegel-Backsteinwände
  • Wohnhaus-Innenwände: Holzkonstruktion mit 11,5 cm
  • Bimssteine ausgemauert
  • Kellerdecke: Bims-Hohlkörperdecke
  • Wohnhausdecken: Holzbalkendecken
  • Dach: Walmdach mit Aufschieblingen als Holzdachkonstruktion mit Bieber-Schwanzdeckung

Bausubstanz und Energie

Heizungsart: Zentralheizung
Zustand der Immobilie: Altbau (bis 1945), Massivhaus, renovierungsbedürftig / sanierungsbedürftig
Wesentliche Energieträger: Öl

Features

Balkon / Terrasse
Garage / Stellplatz
Gäste – WC
Keller

Immobilienvideo

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